Queen Mary 2 in the port of Olden
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13. November 2016
View in the restaurant Canaletto aboard the Eurodam
[:de]Abendessen im Canaletto an Bord der Eurodam[:en]Dinner at the Canaletto Aboard the Eurodam[:]
10. Dezember 2016

[:de]Den Trollstigen – eine der schönsten Straßen Norwegens – entdecken[:en]Discover the Trollstigen – One of the Most Wonderful Roads in Norway[:]

[:de]Unsere Reise an Bord der Queen Mary 2 führte uns weiter in den Norden. Als nächster Halt war Åndalsnes angesagt. Åndalsnes liegt in einem Arm des Romsdalsfjords und ist eine Kleinstadt mit etwa 2.500 Menschen. Besonders bekannt ist Åndalsnes für die Rauma Bahnstrecke, den Trollstigen und die Trollwand.

In diesem Hafen konnte die Queen Mary 2 nicht direkt anlegen. Sie lag im Gewässer mit Blick auf die kleine Stadt und die vernebelten Berge, die uns etwas an die Alpen erinnerten. Wir mussten dieses Mal die Tenderboote nutzen, um an Land zu kommen. Auf den Tenderbooten gab es zwei Stockwerke. Oben war es besonders schön, weil man den Blick auf die Umgebung und das Kreuzfahrtschiff genießen konnte. Die Überfahrt dauerte nur wenige Minuten. Bereits jetzt konnte man erahnen, dass wir auf diesem Ausflug wieder wundervolle Gebirgsketten zu Gesicht bekommen würden, weil rundherum schneebedeckte Bergspitzen in den Himmel ragten.

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Als wir aus den Tenderbooten ausstiegen, wurden wir freundlich vom Hafenpersonal begrüßt. Nur wenige Meter entfernt standen bereits mehrere Busse parat, um die Ausflugslustigen mitzunehmen. Auch wir wurden einem Bus zugeordnet. Denn für diesen Tag hatten wir einen Ausflug der Reederei gebucht. Wir waren schon sehr auf die „Panoramafahrt durch Trollstigheimen“ gespannt. Für 82 US dollar pro Person wollten wir in 3,5 Stunden die Bergwelt und einen Wasserfall bestaunen. Das Ganze inklusive Pause mit Kaffee und Kuchen.

Unsere Panoramafahrt durch Trollstigheimen

Kurz darauf stiegen wir in den Bus und es ging los. Der Bus fuhr aus Åndalsnes heraus, immer am Fluss Rauma entlang. Ein paar hundert Meter unter uns waren die Bahngleise und der Fluss zu sehen. Auf der Fahrt erfuhren wir viel über die Geschichte des Ortes. Åndalsnes wurde im Jahr 1924 gegründet, weil dieser Ort die Endstation von der Raumabahn war. Nur wenige Jahre später, im Jahr 1940, wurde Åndalsnes dann leider Opfer des Krieges und komplett zerstört. Daher hat diese Kleinstadt heutzutage einen durchaus modernen Charme. Wir lauschten den Erzählungen der Reisebegleiterin, während die Berge an uns vorbeizogen.

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Die Busfahrt führte uns an der Gipfelkette Trolltindene vorbei bis zur berühmten Trollwand. Unsere Reiseführerin erzählte uns, dass im Jahr 1980 ein Finne mit dem Fallschirm von der Trollwand gesprungen sei. Danach wurden weitere 150 Sprünge von der Wand unternommen, bis im Jahr 1986 das Springen verboten wurde. Damals wurden die teuren Rettungsaktionen noch auf Kosten des Ortes durchgeführt. Heutzutage muss die Rettungsaktion bei einem unglücklichen Sprung dann selbst gezahlt werden. Für uns war es kaum vorzustellen, dass jemand freiwillig eine steile Felswand hinunterspringen möchte. An der Trollwand machten wir dann einen kurzen Stopp, doch leider lag die Trollwand an diesem Tag im Nebel versteckt. Wir hatten trotzdem die Gelegenheit kurz durch einen Souvenirshop zu gehen und die vernebelte Umgebung zu betrachten. Dann ging es weiter in Richtung Trollstigheimen.

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Nur wenige Minuten später waren wir an unserem nächsten Stopp. Viele Trolle begrüßten uns an der großen Berghütte mit Souvenirshop. Hier gab es die Kaffeepause. In einem großen, urigen Raum konnten wir uns an lange Tische setzen, wo bereits Kaffee, Tee und Kuchen für jeden parat standen. Zunächst erschien das Ganze etwas nüchtern im Stil einer Jugendherberge. Aber der Kuchen war einfach himmlisch und die Atmosphäre nett. Es gab ein Stück saftigen Schokoladenkuchen und ein Stück Erdbeerkuchen. Keine regionalen Spezialitäten, aber dafür einfach lecker. Danach konnten wir noch 20 Minuten lang draußen die Beine vertreten und uns die Hinweisschilder zur Landschaft und zum Trollstigen durchlesen. Draußen hingen die Berggipfel im dicken Nebel und die Trolle schauten von den Felsen auf uns herab. Eine idyllische Umgebung für einen Zwischenhalt.

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Der überwältigende Stigfoss Wasserfall

Danach fuhr uns der Reisebus noch tiefer ins Land. Die Route führte uns an einem gewaltigen Fluss vorbei, der über riesige Felsen floss, welche hoch in die Luft ragen. Drumherum wurde der Fluss von einem Wald umsäumt, hinter dem die Berge steil hinaufstiegen. Ein atemberaubender Anblick. Wir durften uns diesen Fluss sogar bei einem kurzen Fotostopp am Ursprung näher ansehen und für zu Hause auf unseren Kameras verewigen. Dieser Stopp war der Stigfoss Wasserfall und wir konnten auch schon erkennen, wohin uns die Reise als nächstes führen sollte. Ab sofort nämlich bergauf. Der Wasserfall fiel 180 Meter direkt neben der Trollstig-Straße ins Tal hinunter. Von hier unten konnte man bereits erkennen, wie sich diese Straße mit 11 Kurven am Berg entlang hinaufschlängelt. Das Ende war nicht in Sicht, denn der Nebel legte sich blickdicht über die Straße. Eine aufregende Fahrt führte uns nach oben und wir waren voller Vorfreude.

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Trollstigheimen und ein wundervoller Panoramablick

Der Trollstigen wurde 1936 eröffnet, nachdem diese Passstraße acht Jahre lang erbaut wurde. Heutzutage ist die Trollstig-Straße eine berühmte Passstraße in Norwegen, die bis nach Geiranger führt. Früher zählte sie zu dem gefährlichsten Straßen in Norwegen, weil sie steil mit engen Kurven nach oben führt. Allerdings wurde sie inzwischen mehrmals repariert, erweitert und gegen Steinschlag und Lawinen gesichert. Mehr als eine halbe Million Touristen fahren jährlich über diese wunderschöne Route.

Oben angekommen hielt der Bus für 45 Minuten an der Trollstigheimen Berghütte. Von hier aus konnten wir den berühmten Aussichtspunkt selbst entdecken. Hier oben schien alles viel ruhiger. Der vorher so gewaltige Fluss war plötzlich fast regungslos und das Wasser so klar, dass man jeden Stein am Grund erkennen konnte.

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Ein gerader betonierter Weg führte zur ersten kleinen Aussichtsplattform am Ende des Flusses, kurz bevor der Wasserfall hinab ins Tal stürzt. Überall um uns herum gab es kleine Türme aus Steinen. Ein paar Schritte weiter gab es die nächste Plattform, die etwas uneben war, aber dafür 2 schöne Sitzplätze zum Verweilen anbot. Hier fühlte man sich richtig frei und friedlich.

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Das absolute Highlight konnte man allerdings erst entdecken, wenn man einige Stufen zum letzten Aussichtspunkt bewältigte. Hier gab es eine große Plattform, die über die Bergwand hinausragte. Man konnte also auf die gesamte Trollstig-Straße und den Wasserfall hinabblicken. Ein fantastischer Moment. Wir hatten sogar Glück, denn für einige Minuten war der Nebel verzogen und wir hatten beinahe eine klare Sicht auf das Tal. Ein wundervoller Ausflug fand somit sein Ende. Auf dem Rückweg konnten wir nochmal die Aussicht auf das Tal und den Fluss genießen.

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Unser Fazit: Ein schöner Ausflug, der sich definitiv trotz des stolzen Preises gelohnt hat. Die Trollstig-Straße sollte man gesehen haben und die Reisebegleitung war sehr nett und bot viele interessante Anekdoten. Ob eine Kaffeepause in dieser kurzen Zeit wirklich notwendig ist, bleibt fragwürdig, aber der angebotene Kuchen war auf jeden Fall unheimlich lecker.[:en]Our journey aboard the Queen Mary 2 took us further north. The next stop was Åndalsnes. Åndalsnes is situated in one arm of the Romsdalsfjord and is a small town with about 2,500 people. Åndalsnes is particularly well-known for the Rauma railway, the Trollstigen and the Troll Wall.

In this port the Queen Mary 2 could dock in the port. It dropped anchor in the fjord with a view of the small town and the misty mountains, which reminded us of the Alps. We had to use the tender boats to get ashore. There were seats inside the boat and on top. On top was particularly nice, because you could enjoy the view of the surroundings and the cruise ship. The crossing to the pier took only a few minutes. We could already imagine that on this excursion we would again be able to see wonderful mountains. We saw the snow-capped peaks everywhere around us.

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When we got out of the tender boats, we were greeted friendly by the port staff. Only a few meters away were several buses ready to take us on an excursion. We were assigned to a specific bus, because for this day we booked a Cunard excursion. We were very excited to go on the „Trollstigheimen Scenic Drive“. For 82 US dollars per person we would discover the mountains and a waterfall within 3.5 hours. The excursion included a break with coffee and cake.

Trollstigheimen Scenic Drive

Shortly afterwards we got into the bus and our trip began. The bus drove out of Åndalsnes, along the river Rauma. A few hundred yards below us were the railroad tracks and the river. On the trip we learned a lot about the history of the small town. Åndalsnes was founded in 1924 because it was the final stop of the Rauma train. Only a few years later, in 1940, Åndalsnes was unfortunately completely destroyed as a result of the war. Therefore, this small town has a very modern charm. We listened to the stories of the tour guide, while our bus passed the mountains.

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The bus ride took us past the Trolltindene summit chain to the famous Troll Wall. Our tour guide told us that in 1980 a Finn jumped with the parachute from the Troll Wall. After this jump, another 150 jumps were made from the wall, until jumping was prohibited in 1986. Until then the expensive rescue operations were carried out at the expense of the town. Nowadays, the rescue operations must be paid by the victim in case of an accident. We would be scared to jump from this steep rock wall. At the Troll Wall we made a short stop, but unfortunately the wall was hidden in the mist that day. We nevertheless had the opportunity to visit a souvenir shop and to look at the misty environment. Then we continued our trip to Trollstigheimen.

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Only a few minutes later we were at our next stop. Many trolls greeted us at a big hostel with a souvenir shop. Here we enjoyed our coffee break. In a large, rustic room we sat at long tables and enjoyed coffee, tea and cake. At first the place seemed somewhat plain and unfriendly. But the cake was just heavenly and the atmosphere turned out to be very nice. Everyone had a piece of juicy chocolate cake and a piece of strawberry cake. They had no regional specialties, but the cake was simply delicious. Afterwards, we could walk around outside for about 20 minutes and read the signboards explaining the history of the landscape. Outside, the mountain peaks hung in the thick mist and the trolls looked down from the rocks. An idyllic setting for a stroll.

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The overwhelming Stigfoss Waterfall

Then the bus drove us even deeper into the country. The route led us past a river, which flowed over huge rocks that towered high in the air. The river was surrounded by a forest, behind which the mountains climbed up the air. A breathtaking sight. We enjoyed a short stop at the beginning of the river to take pictures of the waterfall. This stop was the Stigfoss waterfall and we could already see where the journey would lead us next. From now on our trip would go uphill. The waterfall fell 180 meters down the valley along the Trollstig road. From here you could already see the 11 curves of the road along the mountain. The end was not in sight, because the mist lay over the road. An exciting ride led us uphill and we were full of anticipation.

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Trollstigheimen and a wonderful Panoramic View

The Trollstigen was opened in 1936, after the road was built for eight years. Nowadays the Trollstigen road is a famous mountain pass in Norway, which leads up to Geiranger. Previously, it was one of the most dangerous roads in Norway because it leads up steeply with narrow curves. However, it was repaired several times, expanded and protected against rockfall and avalanches. More than half a million tourists travel on this beautiful route each year.

At the top the bus stopped for 45 minutes at the Trollstigheimen mountain hut. From here we could discover the famous viewpoint. It was very quiet up here. The river, previously so vast, was suddenly almost motionless and the water so clear that we were able to see every stone on the ground.

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A straight path led to the first small viewing platform at the end of the river just before the waterfall falls down into the valley. Everywhere around us there were small towers of stones. A few steps further there was the next platform, which was a bit uneven, but there were 2 beautiful seats to enjoy the view. We felt free and peaceful up here.

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The absolute highlight, however, could only be discovered, if walked down some steps to the last viewpoint. Here was a large platform, which surpassed the mountain wall. So you could look down on the entire Trollstigen and the waterfall. A fantastic moment. We were lucky, because for a few minutes the mist was gone and we almost had a clear view of the valley. We then returned to the bus and a wonderful excursion ended. On the way back we could enjoy the view of the valley and the river once more.

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Our conclusion: A nice excursion, which was definitely worthwhile despite the high price. The Trollstigen is a must and our tour guide was very nice and offered many interesting stories. Whether a coffee break during this short excursion is really necessary remains questionable, but the cake was definitely delicious.[:]

2 Comments

  1. Romeo sagt:

    Wow, das sind echt tolle Fotos. Gerade der Nebel gibt ihnen das gewisse Etwas 🙂

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