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[:de]Naxos: Die größte Insel der Kykladen[:en]Naxos: The Biggest Island in the Cyclades[:]
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[:de]6 Tipps für einen Tag in Trondheim[:en]6 Tips to Discover Trondheim[:]

[:de]Trondheim ist die drittgrößte Stadt Norwegens, eine der ältesten Städte Norwegens und war sogar zwischen 1030 und 1217 unter dem Namen Nidaros die Hauptstadt Norwegens. Ganz davon abgesehen, war Trondheim der vierte Halt auf unserer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2 und wir freuten uns auf eine Erkundungstour auf eigene Faust.

Trondheim birgt ein mittelalterliches Flair, denn im Jahr 1997 hat diese Stadt ihr Gründungsmillenium gefeiert. Sie wurde an der Mündung des Nidelva Flusses erbaut und wird als Tor zum Norden bezeichnet. Über 185.000 Einwohner leben zusammen mit mehr als 30.000 Studenten in der Stadt. Denn Trondheim ist nicht nur für das mittelalterliche Flair bekannt, sondern auch für die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität. Sie ist die größte Universität Norwegens und für ihre ausgezeichnete technische Forschung bekannt. Die vielen Studenten bringen natürlich auch Leben in die Stadt. Daher gibt es hier viele Kulturveranstaltungen und Festivals, unter anderem das berühmte Rockfestival Pstereofestival.

  1. Entdeckungsreise im Hafen

Der große Vorteil von Trondheim ist, dass der Hafen nur unweit von Zentrum entfernt ist. Dadurch kann man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß und auf eigene Faust entdecken. Die Queen Mary 2 lag direkt gegenüber von einem großen Gebäude mit einer Glasfront. Dies ist das Pirbadet, ein Erlebnisbad mit Panoramablick und zudem Norwegens größtes Hallenbad mit beheiztem Becken, Wasserrutschen und Sauna. Eintritt kostet 150 NOK (ca. 15 Euro).

Nur 100 Meter entfernt befindet sich das Rockheim Museum. Das Rockheim Musuem ist ein Muss für Musikliebhaber von Rock und Pop. Dieses Museum erkennt man sofort, durch den spektakulären aufgesetzten Glaskubus, der je nach Tag oder Uhrzeit in unterschiedlichen Farben erleuchtet. Der Eintritt kostet 130 NOK (ca. 13 Euro) und Kinder haben freien Eintritt. Wenn man den Hauptbahnhof überquert, erreicht man außerdem auf der linken Seite das maritime Museum und auf der rechten Seite den Fischmarkt. Hier gibt es genug zu erkunden, um damit den Tag in unmittelbarer Nähe des Hafens zu verbringen.

  1. Touristeninformation

Die Touristeninformation sollte man besuchen, wenn man sich erstmal einen Überblick von der Stadt und den Angeboten verschaffen möchte. Sie befindet sich direkt in der Nordre gate, der Fußgängerzone von Trondheim. Hier gibt es viele kleine Läden, Restaurants und Cafés um zu verweilen. Die Fußgängerzone verläuft parallel zur Søndre gate und ist innerhalb weniger Minuten vom Hafen zu erreichen. Hier kann man sich Stadtpläne und Broschüren mitnehmen und sogar kostenfreies Wlan nutzen. Außerdem gibt es einen kleinen Souvenirshop.

  1. Nidarosdomen Kathedrale

Der Nidarosdomen ist eine imposante gotische Kathedrale, die knapp 2 km vom Hafenanleger entfernt ist. Er ist umgeben von einem kleinen Park, der von Blumen und Statuen verziert wird.

Dieser Dom ist ein beliebtes Pilgerziel, weil er über dem Grab von König Olav II Haraldsson (auch St. Olav genannt) erbaut wurde. St. Olav ist im Jahr 1030 in der Schlacht von Stiklestad gefallen und wie man sagt, sind Olavs Haare, Bart und Nägel nach dem Tod weitergewachsen. Das hat wiederum zur Heiligsprechung Olavs und zum Bau dieses Doms in der damaligen Stadt Nidaros geführt. Daher wird der Nidarosdomen sogar als norwegisches Nationalheiligtum bezeichnet.

  1. Thomas Angells Hus

Thomas Angell war einer der reichsten Bürger Trondheims, der im 18. Jahrhundert mehrere Tonnen Gold an die Armen spendete, indem er beinahe sein ganzes Vermögen für eine Stiftung spendete. Die Thomas Angell Stiftung erbaute daraufhin im Jahr 1770 das Thomas Angells Haus mit vielen Wohnungen. Wenn das Tor offensteht, kann man einen Blick in den Innenhof werfen, der sehr gepflegt ist und von einem imposanten Gebäude umgeben ist. Ein kleiner Abstecher lohnt sich.

  1. Gamle Bybro Brücke und die Speicherhäuser

Die alte Stadtbrücke Gamle Bybro ist nur wenige Meter vom Thomas Angells Hus und dem Nidarosdomen entfernt. Schon von weitem erkennt man zwei große rote Portale, die auf der Brücke emporragen. Die Brücke selbst wurde im Jahr 1861 über dem Fluss Nidelva erbaut. Sie war aber nicht die erste Brücke, denn knapp 200 Jahre zuvor wurde an dieser Stelle bereits eine andere Brücke erbaut. Die Gamle Bybro zu überqueren, soll Glück bringen.

Doch nicht nur wegen des erhofften Glückes sollte man über die Gamle Bybro gehen. Viel interessanter ist nämlich, was sich hinter der Brücke befindet. Wenn man auf der Brücke steht, entdeckt man es sofort. Viele bunte Speicherhäuser reihen sich entlang des Ufers des Nidelva Flusses. Sie wurden früher genutzt, um Waren direkt von den Schiffen auf dem Fluss in die Häuser zu bringen.

Die Häuser spiegeln sich zauberhaft im Fluss und man kann hier schöne Fotos machen. Es lohnt sich auch ein Spaziergang bis zum Ufer auf beiden Seiten, um die Reihe der Speicherhäuser aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Der Anblick dieser herrlich bunten Spiegelungen war das schönste Erlebnis in Trondheim.

  1. Bakklandet

Wenn man aus Richtung Nidarosdomen die Gamle Bybro Brücke überquert, kommt man in den Stadtteil Bakklandet. Dieser Stadtteil ist wunderschön, um etwas zu schlendern und bei einem Kaffee die Eindrücke von Trondheim sacken zu lassen. Außerdem gibt es hier den kostenlosen Fahrradlift, der einen bis zur Festung Kristiansen hinaufbringt. Wenn man schließlich durch Bakklandet in Richtung Hafen zurückspaziert, hat man einen tollen Tag in Trondheim hinter sich.

 

 [:en]Trondheim is the third largest city in Norway, one of Norway’s oldest cities and between 1030 and 1217 it even was the capital of Norway then called Nidaros. This city was the fourth stop on our cruise aboard the Queen Mary 2 and we were looking forward to discover the city on our own.

Trondheim has a medieval flair, because in 1997 this city celebrated its 1000th birthday. It was built at the mouth of the Nidelva River and is often called the gate to the north. Over 185,000 citizens live together with more than 30,000 students in the city. Trondheim is known not only for its medieval flair, but also for the Technical-Natural Sciences University. It is the largest university in Norway and known for its excellent technical research. The many students bring life to the city. Therefore, there are many cultural events and festivals, including the famous Rockfestival Pstereofestival.

  1. Discover the port

The great advantage of Trondheim is that the port is very close to the city center. This allows you to discover most of the sights on foot and on your own. The Queen Mary 2 anchored directly opposite a large building with a glass front. This is the Pirbadet, an adventure pool with a panoramic view and also Norway’s largest indoor pool with a heated pool, water slides and sauna. Entrance costs 150 NOK (about 15 euros).

The Rockheim Museum is just 100 meters away. The Rockheim Musuem is a must for music lovers of rock and pop. This museum is immediately recognizable, thanks to the spectacular glass cube, which is illuminated in different colors depending on the day or time. The entrance costs 130 NOK (approx. 13 Euro) and children have free entrance. Crossing the main train station, you will reach the maritime museum on the left and the fish market on the right. There is enough to discover in the port to spend the whole day in this area.

  1. Tourist Information

You should visit the tourist information, if you want to get an overview of the city and all its offers. It is located directly in the Nordre gate, the pedestrian zone of Trondheim. Here are many small shops, restaurants and cafes to linger. The pedestrian zone runs parallel to the Søndre gate and can be reached within a few minutes from the port. It is a perfect place to get some city maps and brochures and to use free Wi-Fi. There is also a small souvenir shop.

  1. Nidarosdomen Cathedral

The Nidarosdomen is an imposing gothic cathedral. It is surrounded by a small park with beautiful flowers and statues.

This cathedral is a popular pilgrimage destination because it was built over the tomb of King Olav II Haraldsson (also called St. Olav). St. Olav fell in the Battle of Stiklestad in 1030 and, as they say, Olav’s hair, beard and nails continued to grow after his death. This in turn led to the canonization of Olav and the construction of this cathedral in the city of Nidaros. Therefore, the Nidarosdomen is even called Norway’s national sanctuary.

  1. Thomas Angells Hus

Thomas Angell was one of the wealthiest citizens of Trondheim, who donated several tons of gold to the poor in the 18th century by donating almost all of his fortune to a foundation. The Thomas Angell Foundation then built the Thomas Angell’s house in 1770 with many apartments. When the gate is open, you can have a look into the courtyard, which is very well maintained and surrounded by an imposing building.

  1. Gamle Bybro Bridge and the Wharfs

The old town bridge Gamle Bybro is only a few meters away from the Thomas Angells Hus and the Nidarosdomen. From a distance you can already see two large red portals. The bridge itself was built in 1861 over the river Nidelva. It was not the first bridge, because another bridge had already been built 200 years earlier. Crossing the Gamle Bybro is supposed to bring you luck.

But you should not only cross the bridge to get lucky. More interesting is what is behind the bridge. If you stand on the bridge, you will immediately discover it. Many colorful wharfs are lined up along the banks of the Nidelva River. They were formerly used to transport goods directly from the ships on the river into the houses.

The houses are magically reflected in the river and you can take beautiful photos from the bridge. It is also worth it to walk to the bank of the river on each side to enjoy a different perspective of the wharfs. The sight of these splendidly colored reflections was the most beautiful experience in Trondheim.

  1. Bakklandet

If you cross the Gamle Bybro bridge from the direction of the Nidarosdomen, you will reach the district Bakklandet. This part of the city is wonderful to stroll along and to enjoy a coffee. There is also a free bicycle lift, which takes you up to Kristiansen Fortress. If you walk back through Bakklandet in the direction of the harbor, you will soon reach the cruise ship again. After discovering Trondheim with our 6 tips you probably had a wonderful day and saw many beautiful places.

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1 Comment

  1. Thomas sagt:

    Hallo ihr beiden,
    sehr schöner Artikel! Da werden Erinnerungen an meinen Besuch in Trondheim wach. Besonders die Speicherhäuser und das Viertel Bakklandet haben es mir auch angetan. Von dem Rock-Museum wusste ich gar nichts. Wenn ich das nächste Mal nach Trondheim komme, muss ich mir das auch anschauen.
    Schaut doch mal bei mir unter http://www.breitengrad66.de/2017/05/13/trondheim/ vorbei. Ich bin mir sicher, euch kommt da einiges bekannt vor 😉
    Liebe Grüße
    Thomas

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