Alaska entdecken an Bord der Royal Princess

Alaska war schon lange ein Traum von uns. Wilde Natur, atemberaubende Gletscher, alte Goldgräberstädte und nicht zu vergessen die vielfältige Tierwelt. Orcas, Buckelwale, Seelöwen, Robben, Weißkopfseeadler. All diese Tiere wollten wir unbedingt in freier Natur sehen. Am besten geht das auf einer Kreuzfahrt durch die Inside Passage in Alaska.

Die Inside Passage ist ein Seeweg vor der Küste von Britisch Columbia und Alaska, der an vielen kleinen Inseln und Wasserstraßen vorbeiführt und bei Walen besonders beliebt ist. Sie gilt als eine der beeindruckendsten Seewege der Welt und uns hatten schon viele von dieser Route und der beeindruckenden Natur vorgeschwärmt.

Eine Alaska Kreuzfahrt, insbesondere durch die Inside Passage, stand lange auf unserer Wunschliste. Dieses Jahr war es dann im August endlich so weit. Wir entschlossen uns im Sommer nach Alaska zu reisen und auf einer Kreuzfahrt an Bord von Princess Cruises die Natur zu entdecken. Princess Cruises bietet seit 50 Jahren Kreuzfahrten nach Alaska an und feiert 2019 das goldene Jubiläum. Die Reederei bietet viele Kreuzfahrten durch die Inside Passage ab Seattle, Vancouver, San Francisco oder Los Angeles an. Unsere Reise ging von Vancouver nach Alaska.

Unsere Route

Da die Routen für Alaska Kreuzfahrten etwas unterschiedlich sind und jede seine Highlights hat, möchten wir euch kurz unsere Route vorstellen. Zu den einzelnen Häfen gibt es dann noch ausführlichere Berichte.

Vancouver

Wir starteten in Vancouver, einer der schönsten Städte der Welt. Vancouver liegt in British Columbia und bietet sowohl Berge, Parks, Kultur als auch den Zugang zum Meer. Wir haben Vancouver als lässige Stadt, in der es viel zu entdecken gibt, kennengelernt.

Ketchikan

Nach einem Seetag erreichten wir Ketchikan, unseren ersten Hafen in Alaska. Ketchikan hat etwas über 8000 Einwohner und ist der südlichste Hafen auf der Alaska Route in der Inside Passage. Bekannt ist Ketchikan vor allem für seinen Lachs.

Juneau

Juneau ist die Hauptstadt Alaskas und war der zweite Hafen auf unserer Reise mit der Royal Princess. Interessant ist, dass Juneau nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. In Juneau gibt es viel zu erleben und zu sehen. Von bunten Häusern in der Stadt, bis zum Nationalpark mit Walen und Gletschern. 

Skagway

Der letzte Hafen, in dem wir auf unserer Reise an Land gingen, war Skagway. Skagway erinnert an eine Stadt im Goldgräberfilm. Von hier starten die berühmten Zugtouren zum Yukon Pass und es gibt viel Natur zu bewundern.

Glacier Bay

Ganz in der Nähe von Juneau ist der Glacier-Bay-Nationalpark mit dem Margorie Gletscher. Dieser Nationalpark war unser Highlight auf der Reise. Die Fahrt zu den Gletschern ist so atemberaubend, dass wir die ganze Zeit an Deck waren.

College Fjord

Am letzten Tag führte uns unsere Kreuzfahrt durch den College Fjord. Hier gibt es viele kleine und große Gletscher, wilde Wälder und viele einheimische Tiere zu bestaunen. Hier bekamen wir ein Gefühl für die Eiswelten von Alaska. 

Whittier/Anchorage

Unsere Reise endete in Whittier. Von hier fuhren wir nach Anchorage, um dann über Seattle nach Hause zu fliegen.

Die Royal Princess

Doch nun zum Schiff.  Unsere Kreuzfahrt mit der Royal Princess startete vom Canada Place im Herzen von Vancouver. Schon früh morgens konnten wir das Einlaufen der Royal Princess in den Hafen beobachten. Wir waren sehr gespannt an Bord zu gehen. Ab mittags war Check-in. Beim Check-In haben wir unser Ocean Medallion bekommen. Das Ocean Medallion ist ein kleines silber-/blaufarbiges Medallion, dass etwa die Größe eines 2 Euro Stückes hat. Es ist an einem Schlüsselband zum Umhängen befestigt und ersetzt bei Princess Cruises auf einigen Schiffen die Bordkarte. Mehr zum Ocean Medaillon findet ihr in unserem Bericht zur Regal Princess.

Das Besondere beim Check-in in Canada war, dass hier bereits beim an Bord gehen die Grenzkontrolle für die USA-Einreise stattfand. Wir mussten zwar länger als gewohnt warten und zunächst zur “Security & U.S. Customs and Border Protection”. Aber im Nachhinein betrachtet war das natürlich sehr praktisch, da wir so im ersten Hafen in Ketchikan und auch an Bord hierfür keine Zeit mehr brauchten.

Danach ging es am Alkohol Point vorbei zum Schiff. Bei Princess Cruises darf jeder Erwachsene eine 0,75 Liter Flasche Sekt oder Wein kostenlos beim Check-in im Handgepäck mit an Bord bringen. Diese darf dann kostenfrei auf der Kabine getrunken werden. Jede weitere Flasche kostet Korkgeld. Am Alkohol Point wird das kontrolliert und man gibt an, ob man eine Flasche Sekt oder Wein dabeihat.

Von dort ging es an Bord und wir standen als erstes im großen prachtvollen Atrium der Royal Princess. Bereits im Atrium der Royal Princess wehten überall Welcome aboard Flaggen im 50-Jahre-Alaska Design, die Lust auf die Reise machten. Das Schiff bietet Platz für 3.600 Passagiere und gehört wie die Regal Princess zur Royal Klasse. Es wurde 2013 von Herzogin Kate getauft und 2016 renoviert. Bevor wir das Schiff weiter entdeckten, ging es erst zu unserer Kabine.

Unsere Balkonkabine

Unsere Balkonkabine war auf Deck 11, dem Baja Deck. Sie lag mittig auf der Steuerbordseite in der Nähe der Fahrstühle. Die Lage auf Steuerbordseite war bei dieser Reise besonders gut. Wir hatten dadurch immer den Blick auf die Küste. Unsere Kabine war im für Princess Cruises typischen dezenten Beige und Braun gehalten. Direkt im Eingangsbereich befand sich die Tür zum Bad und ein großer begehbarer Kleiderschrank mit viel Stauraum.

Es gab ein großes Doppelbett, das wirklich sehr bequem war, zwei Nachttische und einen Schreibtisch mit Stuhl. Außerdem gab es eine kleine Minibar, auf der bereits unser vorbestelltes Wasserpaket stand. Das Wasserpaket haben wir vorab für 6,90 US-Dollar zzgl. Servicegebühr online bestellt. Es besteht aus 12 Wasserflaschen á 0,5 Liter und ist ein guter Vorrat für die Kabine.

Das Badezimmer

Das Bad war klein und funktional. Es war mit einer Eckdusche mit Wäscheleine sowie einem WC und einem Waschbecken mit Ablagefläche ausgestattet. Ein Eckregal am Waschbecken bietet ausreichend Ablagefläche. Fast alle Steckdosen in der Kabine und im Bad sind US- Standard. Daher lohnt es sich 1-2 Adapter einzupacken.

Der Balkon

Der Balkon war normal groß und bietet Platz für 2 Liegesessel und einen sehr kleinen Tisch. Besonders schön finden wir, dass der Balkon verglast ist und man immer eine gute Sicht hat. Deck 11 ist auch nicht zu hoch, um noch gut Wale und Seerobben im Wasser sehen zu können. Das lohnte sich auf dieser Alaska Reise besonders. Wir haben noch nie so intensiv unseren Balkon genutzt. Es gab einfach immer wieder etwas zu sehen. Mystische Inseln im Morgennebel, herrliche Wälder, eisblaue Gletscher, Seerobben, Wale und natürlich die Ein- und Ausfahrten aus dem Hafen.

Ausfahrt aus Vancouver

Für die Ausfahrt aus Vancouver entlang des Stanley Parks und unter der Lions Gate Bridge in Richtung Burrard Inlet, hatten wir uns ein besonderes Highlight gegönnt und einen Teller Canapés online zur Ausfahrt bestellt. 15 Stück kosten 10 US-Dollar.

Unsere Ausfahrt wurde aufgrund der Gezeiten von nachmittags auf abends verschoben. Dadurch genossen wir die Canapés und den mitgebrachten kanadischen Sekt mit Blick auf die Skyline von Vancouver und freuten uns auf unser bevorstehendes Alaska Abenteuer. Es begann mit einem spektakulären Auslaufen gegen Mitternacht mit Jubeln und Winken der Menschen auf der Lions Gate Bridge. Wahnsinn!




Vielen Dank an Princess Cruises und Inter-Connect Marketing GmbH für die Reise mit der Royal Princess. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert, wir berichten nur über unsere eigenen Eindrücke.

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