Wie sieht ein Seetag auf der Eurodam aus?

Seaday aboard the Eurodam

Am letzten Seetag waren wir bereits auf dem Weg zurück nach Barcelona. Es gab unglaublich viele Aktivitäten im Bordprogramm. Wir freuten uns auf einen spannenden Tag auf See. Ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein ließen den Tag perfekt beginnen. Diese sechs Punkte standen auf unserem Tagesprogramm an Bord der Eurodam:

  1. Gemütliches Frühstück im Hauptrestaurant

Um gemütlich zu starten, entschieden wir uns für ein Frühstück im Hauptrestaurant. Die Speisekarte bot wirklich alles, was das Herz begehrt. Es gab natürlich internationale Klassiker, wie Eier Benedikt.

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Aber es gab auch amerikanisches, niederländisches, japanisches, englisches oder skandinavisches Frühstück. Ihr wollt wissen, was das bedeutet? Hier unsere Zusammenfassung:

  1. Amerikanisches Frühstück: Zwei Jumbo Eier mit gebratenen Kartoffelwürfeln, Speck oder Würstchen und Toast
  2. Niederländisches Frühstück: Sandwich mit gekochtem Schinken, Gouda und zwei Spiegeleiern
  3. Japanisches Frühstück: Heiße Miso Suppe, gedämpfter Reis, gekochter Lachs und grüner Tee
  4. Englisches Frühstück: Rührei, Würstchen, Speck, gebackene Bohnen und eine halbe gegrillte Tomate
  5. Skandinavisches Frühstück: Geräucherter Lachs, eingelegter Hering ein hartgekochtes Ei und Roggenbrot

Da wir unter anderem in Schweden aufgewachsen sind, haben wir das skandinavische Frühstück probiert und fanden es sehr lecker.

skandinavisches-fruehstueckNatürlich gab es auch noch andere Leckereien, wie zum Beispiel Eiweißomelette, Waffeln, Zimtschnecken, Pfannkuchen, Obst, Jogurt, Müsli Marmeladen, Nutella, Wurst- und Käsesorten und verschiedene Brotsorten zum Bestellen.

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Wir haben wirklich nichts vermisst. Ein perfekter Start in den Tag.

  1. On Deck for a Cause: Der Wohltätigkeitslauf

Am letzten Tag fand der Wohltätigkeitslauf „On Deck for a Cause“ statt. Diese Art von Spendenaktionen werden auf vielen Kreuzfahrtschiffen angeboten. Um am Wohltätigkeitslauf auf der Eurodam teilzunehmen, konnte man an der Rezeption ein Teilnahmeformular ausfüllen und sein Startgeld bezahlen. Das Startgeld zur Teilnahme betrug eine Mindestspende von 20 US Dollar und konnte beliebig erhöht werden. Mindestens 75% des Teilnahmebetrages werden an Hilfsorganisationen gespendet. Das Teilnahmeformular gab es in verschiedenen Sprachen. Für die Spende bekam man ein Armband und ein T-Shirt. Gesammelt wurde für die Unterstützung von internationalen Krebshilfeorganisationen wie z.B. der deutschen Krebshilfe. Alle Teilnehmer liefen in der Ihnen gewünschten Geschwindigkeit einige Runden auf Deck 2 um das Schiff. Für den 5k Walk (5 km) mussten 9 Runden um das Schiff gelaufen werden. Man kann aber auch mehr oder weniger laufen. Die Läuferinnen und Läufer wurden dabei von Crew und Passagieren angefeuert. Es ist ein tolles Event, bei dem man richtig Spaß haben kann für einen guten Zweck.

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  1. Küchentour

Auf der Eurodam wurde am Seetag auch eine kostenlose Küchentour auf Deck 2 angeboten. Dieses Angebot gibt es bei vielen Reedereien, doch meistens kostenpflichtig. Da wir noch nie eine Küchentour gemacht hatten, wollten wir bei dieser kostenlosen Gelegenheit unbedingt teilnehmen. Treffpunkt für die Tour war der Eingang des Hauptrestaurants auf Deck 2. In der Küche, die zum Dining Room und Pinnacle Grill gehört, waren verschiedene Stationen aufgebaut, an denen wir sehen konnten, wie die Gerichte für die Spezialitätenrestaurants zubereitet werden.

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An einer Station wurde auch gezeigt, wie Brotfiguren hergestellt werden. Super interessant! Es gibt übrigens mehr als 20 verschiedene Sorten Brot an Bord der Eurodam.

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Im Hintergrund war natürlich die Küchencrew mit ihrer normalen Arbeit beschäftigt. Wir bekamen einen tollen Eindruck davon, wie geschäftig und professionell alles in der Küche organisiert ist. Auf der Eurodam sind 150 Personen in der Küche tätig, alle mit unterschiedlichen Aufgaben. Überraschend fanden wir zum Beispiel, dass direkt am Eingang zur Küche als erstes eine beeindruckende Armada von Kaffeemaschinen stand, damit der Kaffee frisch gebrüht zu den Gästen kommt.

  1. Fragestunde mit Kapitän John Scott

Ein weiteres Highlight des Seetages war die Fragestunde mit Kapitän John Scott. In dieser nautischen Fragestunde hat er sowohl von seinem Werdegang erzählt, als auch viele Informationen zum Schiff gegeben und viele Fotos gezeigt. Natürlich war auch etwas Seemannsgarn dabei. Zum Beispiel eine lustige Geschichte zum Transport von zigtausend Schafen, den der Kapitän auf einem seiner ersten Kommandos durchzuführen hatte. Da die Fragestunde auf Englisch ist, sind hier gute Englischkenntnisse erforderlich.

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  1. Events des Culinary Arts Center

Wir lieben kulinarische Erlebnisse und an Bord der Eurodam gab es ein besonderes Erlebnis der Extraklasse, das Culinary Arts Center. Ein gesonderter, theaterähnlicher Bereich, der vom Food & Wine®-Magazin präsentiert wird. Auf unserer Reise gab es zum Beispiel mehrere Weinproben, kulinarische Kostproben, reisebezogene Kochshows und Vorführungen zur Kunst des Mixens von Signature Cocktails. Wir liefen spanische Häfen an und so wurden im Culinary Arts Center spanische Spezialitäten wie zum Beispiel die Zubereitung einer grünen Gazpacho in der Showküche vorgeführt.

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Besonders interessant fanden wir die Cocktailmixkurse. Wir haben in der Gallery Bar eine Vorführung zur Herstellung von flambiertem spanischen Kaffee besucht. Ein Barkeeper des Schiffes zeigte uns Schritt für Schritt, wie wir diesen Weltklasse-Cocktail selber mixen können und wie der Kaffee am besten eindrucksvoll vor Gästen bei einer Dinnerparty zubereitet werden kann. Die passende Rezeptkarte haben wir auch bekommen, damit wir den Cocktail zu Hause nachmixen können. Weiterhin gab es fast täglich die Möglichkeit, um 17 Uhr an einem Pre-Dinner-Event des Culinary Art Centers teilzunehmen.

  1. Auf dem Sonnendeck den Tag in Barcelona planen

Wir hatten strahlenden Sonnenschein und einen Reiseführer von Lonely Planet zu Barcelona dabei. Weil wir den nächsten Tag in Barcelona noch nutzen wollten, um die Stadt zu erkunden, suchten wir eine gemütliche Liege auf Deck.

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Ein Handtuch mussten wir nicht mitnehmen, weil überall an Deck an der Seite von den Sonnenliegen Boxen oder Regale mit frischen blauen Handtüchern waren und wir uns einfach bedienen konnten. Nach dem Benutzen schmiss man das Handtuch in die im Regal enthaltene Tonne. Auf der Liege in der Sonne stöberten wir durch den Reiseführer, um unseren morgigen Tag zu planen. Dazu ein kühles Getränk und der Blick aufs Meer. Das war einfach perfekt.

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Ihr sucht noch Reisetipps für einen tollen Tag in Barcelona? Wir haben für euch Restaurantvorschläge, einen Rundgang im Hafen und Geheimtipps im La Ribera Viertel. Hier findet ihr alle Reiseberichte über Barcelona.

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