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TOP 10 Aktivitäten an Bord der MS EUROPA 2

Aussicht vom Bug auf das blaue Meer an Bord der MS EUROPA 2

Was kann man alles an Bord der MS EUROPA 2 erleben und was solltet ihr auf keinen Fall verpassen? Das haben wir für euch wie immer in unseren TOP Aktivitäten zusammengefasst. Unsere Bestenliste an Bord dieses Luxuskreuzfahrtschiffes bietet vor allem viele kulinarische Genüsse. Weiterlesen

Naxos: Die größte Insel der Kykladen

Blick auf Naxos

Naxos ist ein ganz ungewöhnliches Kreuzfahrtziel, denn nur wenige Schiffe können vor Naxos ankern. Darunter sind Yachten von Sea Cloud Cruises, Seabourn Cruise Line und SeaDream Yacht Club. Aber auch die Luxuskreuzfahrtschiffe MS EUROPA und MS EUROPA 2 können vor Naxos ankern. Daher hatten wir das Glück diese wunderschöne Insel in der Ägäis auf unserer Kreuzfahrt an Bord der MS EUROPA 2 zu erkunden. Weiterlesen

6 Tipps für einen Tag in Trondheim

Schiffe im Hafen Bryggene in Trondheim

Trondheim ist die drittgrößte Stadt Norwegens, eine der ältesten Städte Norwegens und war sogar zwischen 1030 und 1217 unter dem Namen Nidaros die Hauptstadt Norwegens. Ganz davon abgesehen, war Trondheim der vierte Halt auf unserer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2 und wir freuten uns auf eine Erkundungstour auf eigene Faust. Weiterlesen

Schlemmerreise an Bord der MS EUROPA 2

Gedeckter Tisch mit Blick auf das Meer im Restaurant Elements an Bord der MS EUROPA 2

Gutes Essen gehört zu einer Kreuzfahrt einfach dazu. Um die Gaumen der Passagiere an Bord zu verwöhnen, geht der Trend zu immer mehr Spezialitätenrestaurants. Meistens kosten Spezialitätenrestaurants allerdings einen Aufpreis. Auch auf der MS EUROPA 2 gibt es mehrere Restaurants. Um genau zu sein, sind es sieben Gourmetrestaurants, welche aber alle im Reisepreis inklusive sind. Weiterlesen

Santorin entdecken mit der MS EUROPA 2

Blick von der Insel auf die MS EUROPA 2 im Meer

Der erste Anlaufhafen unserer Kreuzfahrt mit der MS EUROPA 2 durch die griechische Ägäis war die wunderschöne Insel Thira, die zur Inselgruppe von Santorin gehört. Wir lieben Santorin! Die Insel Thira gehört definitiv nicht nur zu den schönsten Orten im östlichen Mittelmeer, sondern auch zu den schönsten Stopps auf einer Kreuzfahrt. Weiterlesen

Willkommen an Bord der MS EUROPA 2

Aussicht auf die MS EUROPA 2 im Meer

Für vier Tage wurde die MS EUROPA 2 von Hapag Lloyd Cruises unser neues Zuhause, um das Schiffskonzept “Luxus mit legerem Ambiente“ zu genießen und um Eindrücke an Bord zu sammeln. Exklusive Ausstattung, exklusiver Service, modernes Entertainment, informelle Atmosphäre und internationales Flair. Das alles sind Beschreibungen vom Leben an Bord der MS EUROPA 2 und genau davon wollten wir uns überzeugen. Vier Tage sind zwar nicht viel Zeit, um ein Kreuzfahrtschiff zu erkunden, aber es reichte, um einen groben Überblick von diesem Luxusschiff zu erhalten. Diese Eindrücke wollen wir natürlich mit euch teilen, deshalb nehmen wir euch in den nächsten Beiträgen mit auf unsere Luxusreise von Rhodos nach Piräus an Bord der MS EUROPA 2. Weiterlesen

Willkommen an Bord der MS Astor

MS Astor beim Hafengeburtstag in Hamburg

Während unseres letzten Hamburgbesuches erwartete uns ein besonderes Highlight. Wir waren für ein paar Stunden an Bord der MS Astor und durften uns einen Eindruck vom Leben an Bord machen. Die MS Astor ist ein kleines Schiff voller Tradition. Die heutige Astor ist die fast baugleiche Kopie des zweiten „Traumschiffes“ aus dem Jahre 1981. Sie stach bereits 1987 das erste Mal in See und fuhr vom 3. Oktober 1988 bis zum 30. November 1995 als Fedor Dostoewskij durch die Weltmeere, bevor sie im Jahre 1996 wieder zur Astor wurde und für Transocean Tours den Kreuzfahrtgästen die Welt zeigte. Eine Renovierung im Winter 2009/2010 hat die Grand Dame auch schon hinter sich und jetzt kamen wir an Bord.

Mit großer Neugier betraten wir die Astor, die mit maximal 578 Gästen ein völlig anderes Kreuzfahrterlebnis bietet als die anderen, vergleichsweise großen bis riesigen Kreuzfahrtschiffe, mit Tausenden von Passagieren, auf denen wir bisher waren. Die MS Astor ist uns bekannt als Kreuzfahrtschiff der alten Tage. Die Gäste an Bord sind Stammgäste und Kreuzfahrtliebhaber, die sich von der Geschichte und der Einzigartigkeit der MS Astor verzaubern lassen wollen.

Rundgang auf der Astor

An der Pier stand bereits ein kleines Zelt bereit, in dem der kurze Securitycheck stattfand. Dann gingen wir über die Gangway an Bord und befanden uns bereits mittendrin im Leben der Astor. Es gab keine Lobby die uns begrüßte, aber wir befanden uns auch nicht in den unteren Decks, von denen man nach oben ins Geschehen fahren oder gehen musste. Wir standen direkt in einem kleinen Vorraum, von dem Flure zu den Kabinen und zu anderen Bereichen führten. Praktisch führte die Gangway direkt in das neue Zuhause der Passagiere, ohne große Umwege.

Wir starteten unseren Rundgang und bemerkten sofort einen Unterschied auf den Fluren der Astor. Es gibt überall Schwellen, Treppen und die Flure waren eher nicht dazu geeignet, zu zweit nebeneinander zu schlendern. Braun- und Blautöne zieren die Gänge und Räume. Man spürt überall, dass dieses Schiff darauf bedacht ist, eine gemütliche und heimelige Atmosphäre zu schaffen. Mit größeren und moderneren Schiffen, mit Ihren riesigen Gängen und großen Boulevards, ist die Astor also nicht zu vergleichen.

Auf der Astor merkt man sofort und in jeder Ecke, dass man an Bord eines echten Schiffes ist. Es ist kein schwimmendes Designhotel, sondern ein Schiff zum Reisen. Dieses Gefühl geht auf manch größeren Kreuzfahrtschiffen leider etwas verloren. Die auf den Ozeangiganten vorhandene Anonymität gab es hier auch nicht. An Bord der Astor geht es eher familiär zu. Die Gäste grüßten uns alle freundlich und schienen sich untereinander im Laufe der Reise bereits bekanntgemacht zu haben. Hier kennt man sich oder lernt sich kennen. Da führt kaum ein Weg dran vorbei.

An Bord der Astor gibt es aber natürlich auch Restaurants, Bars, einen Shop, eine Fotostation und sogar eine Bibliothek sowie ein Spielzimmer. So kann man bei einem gemütlichen Dominospiel oder einer Runde Scrabble den Tag ausklingen lassen. Natürlich gibt es an Bord auch einen Fitnessraum mit Meerblick, einen ganz ordentlichen Spabereich mit Wärmeliegen und Innenpool sowie einen Sportbereich auf dem Sonnendeck.

Auch das prominente Bootsdeck mit einem Pool und vielen Sitz- und Liegegelegenheiten lädt bei frischer Luft zum Sonnen und Verweilen ein.

In der Mitte des Hauptdecks befindet sich auch der Captain’s Club mit Tanzfläche und einem großen hölzernen Steuerrad. In traditioneller Seefahreratmosphäre kann man abends auch hier unter Deck das Tanzbein schwingen und einen leckeren Cocktail genießen.

Deutsche Küche im Übersee Club

Neben den Menü-Kreationen im Waldorfrestaurant und den Spezialitätenrestaurants, gibt es für die Gäste an Bord auch ein Buffet im Übersee Club auf dem Bootsdeck. Hier sorgt die deutsche Köchin für die kulinarischen Freuden der überwiegend deutschen Gäste im Buffetstil. So gibt es zum Beispiel auch Königsberger Klopse, Spätzle und Wiener Schnitzel an Bord. Wem das noch nicht reicht, der darf natürlich auch bei der charmanten Köchin nach einer Ausnahme fragen. Wer also an Bord der Astor Urlaub macht und nicht auf die Frankfurter Grüne Soße verzichten kann, der wird auch damit nicht enttäuscht. Die Köchin legt sich natürlich ins Zeug und bereitet auch die gewünschte Soße frisch zu. Dass den anderen Mitarbeitern an Bord die Zubereitung dieser Soße am nächsten Tag eventuell nicht genauso gut gelingt, ist ein Malheur, dem sofort nachgeholfen wird. Den Übersee Club verlässt kein Gast unzufrieden oder hungrig.

Das Sonnendeck und das Brückendeck erleben

Bevor die Sonne unterging, haben wir auch noch den oberen Bereich und die Außendecks erkundet. Auf dem Sonnendeck und Brückendeck gibt es so einiges zu entdecken. Auf dem Sonnendeck gibt es einen schmalen Joggingpfad und einen Spazierpfad. Ganz charmant lassen sich die Pfade durch die am Boden aufgemalten Figuren erkennen. Wir haben uns gleich in das Paar mit dem Regen- oder vielleicht auch Sonnenschirm verliebt.

Ganz egal was es für ein Schirm ist, so ein aufgemaltes Paar schmeichelt uns mehr als die auf den großen Kreuzfahrtschiffen aufgemalten Worte, die mit „WALK“ und „JOG“ zeigen wo es lang geht oder motivierende Sprüche, wie „HERE WE GO“ über dem Joggingpfad, die einen praktisch schon schlecht fühlen lassen, wenn man eigentlich nur eine Runde über Deck spazieren gehen will.

Im Heckbereich des Schiffes gibt es eine nette Ecke mit Shuffleboard und Schachspiel für ein entspanntes Spielen an Deck. Besonders angetan hat es uns das schöne Schachspiel mit seinen großen Figuren, wie man sie oft in Parkanlagen findet. Als wir an Bord gingen, erfreute sich eine Familie mit zwei Kindern an diesem Spiel im sanften Licht der untergehenden Sonne. Ein wirklich schöner Anblick.

Eine Treppe weiter unten befindet sich das Brückendeck, das gerade im Licht der untergehenden Sonne eingetaucht wurde. Hier verzaubert uns die große Sonnenterasse, die für uns das Highlight der MS Astor ist. Dort standen viele schöne Sonnenliegen mit Blick auf das Meer.

Von dem Brückendeck geht es auch zur Hansebar. Vor dem Eingang in die Hansebar stehen Tische und Stühle mit Holzdekoration und laden zum abendlichen Getränk und Plausch ein. Vor der Hansebar ist auch die Außentanzfläche. Eine perfekte Umgebung für einen Sundowner mit Blick auf das Meer. Später am Abend werden hier auch noch kleine Häppchen und Süßes als Flying Buffet zum Genießen serviert.

Ein Absacker in der Hansebar

Zum Schluss noch in die Hansebar. Ein Besuch dort ist das Highlight an jedem Abend, davon konnten auch wir uns überzeugen. Hier treffen sich die Gäste, der Kreuzfahrtdirektor, die Künstler an Bord und alle erzählen sich in maritimer Atmosphäre die Geschichten und Erlebnisse des Tages oder lassen frühere Erlebnisse an Bord des einen oder anderen Schiffes Revue passieren. Man kennt sich an Bord. Das spürt man auch hier deutlich.

Die gemütliche Atmosphäre der kleinen Hansebar wird durch Holzmaterialien, Taue und gemütliche Sofaecken verstärkt. Hier konnten für wenige Momente in die Geschichten der Gäste und der Crew an Bord der Astor eintauchen. Wir können uns gut vorstellen, dass man nach einer Reise mit der Astor mit vielen interessanten Geschichten aus der Hansebar über die Seefahrt, das Leben an Bord der Traditionsschiffe und von neuen Bekanntschaften zurückkehrt.

Unser Gesamteindruck

Die MS Astor bietet eine gemütliche, schon fast familiäre Atmosphäre. Nicht umsonst wirbt Transocean mit dem „Zuhause unterwegs“. Persönlich und überschaubar sind definitiv Begriffe, die auch wir mit diesem Traditionsschiff assoziieren würden. Hier steht das klassische Schiff im Vordergrund und nicht der Cluburlaub oder das Entertainmentprogramm. Jedoch sollte man Fan vom Traditionellen, der Gesellschaft und der Seefahrt sein, ansonsten kann man sich auch an Bord dieses kleinen Kreuzfahrtschiffes schnell fehl am Platz fühlen. Es war ein gelungener Kurzbesuch, der uns auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht hat.

Die Veranda Suite an Bord der MS EUROPA 2

Ein großes Bett und eine gemütliche Sofaecke finden wir in der Veranda Suite an Bord der MS EUROPA 2

Ein Traum vieler Kreuzfahrtfans ist unsere derzeitige Kreuzfahrt: einmal an Bord der EUROPA2 Urlaub erleben. Die MS EUROPA 2 wurde 2013 gebaut und gehört zu Hapag Lloyd Cruises. Sie hat sieben Passagierdecks und ist 225,7 Meter lang und auf ihr können ca. 500 Passagiere mitfahren. Eine Reise mit der EUROPA 2 ist für viele ein Traum, weil sie Luxus mit legerem Lifestyle kombiniert. Für uns wurde dieser Traum heute wahr. Um vier Uhr morgens machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, um nach Rhodos zu fliegen und dort an Bord der EUROPA 2 zu gehen und mit ihr die griechischen Inseln zu erkunden. Weiterlesen

Hamburg entdecken

Hamburg, meine Liebe, meine Perle, mein Heimathafen…es gibt viele wunderbare Slogans rund um die schöne Stadt Hamburg im Norden Deutschlands. Wenn wir an Hamburg denken, denken wir an frischen Fisch, die Alster, den Michel und natürlich an die Landungsbrücken und den Hamburger Hafen mit seinen Schiffen. Vom Hamburger Hafen aus könnt ihr mit vielen Kreuzfahrtschiffen in See stechen. Und einmal im Jahr feiert der Hamburger Hafen sogar Geburtstag. Ein wunderbares Fest, das wir lieben und zu dem wir immer gerne fahren. Letztes Jahr waren wir dort, um die Taufe der AIDAprima mitzuerleben und dieses Jahr feierte sie ihren ersten Geburtstag in Hamburg.

Wir haben dieses Jahr den Hafengeburtstag genutzt, um für euch Hamburg zu entdecken. Und zwar die schönsten Ecken rund um den Hafen. Damit ihr euren Hamburgbesuch vor oder nach einer Kreuzfahrt planen könnt haben wir unsere Top 7 Tipps zusammengestellt:

  1. Die wunderschöne Elphi besuchen

Endlich ist sie fertig. Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen, liebevoll auch Elphi genannt, wurde am 11. Januar feierlich eröffnet.  Pompös und eindrucksvoll steht das auf einem alten Kaispeicher gebaute gläserne Konzerthaus am Platz der deutschen Einheit. Direkt an der Elbe in unmittelbarer Nähe der Landungsbrücken und der Speicherstadt. Die Form soll die Wellen des Meeres symbolisieren und die silberne Farbe glänzt in der Sonne. Auch wenn ihr kein Konzert hier besuchen möchtet gibt es die Möglichkeit die Elphi zu besichtigen und den fantastischen 360 Grad-Blick von der Außenplaza zu genießen, da diese öffentlich zugänglich ist.

Gut zu wissen: Für den Besuch benötigt ihr jedoch ein kostenloses Ticket, weil die Anzahl der Besucher beschränkt ist. Die Tickets für den Besuch der Plaza gibt es kostenfrei für denselben Tag direkt vor Ort im Elbphilharmonie Besucherzentrum und im Eingangsbereich der Elphi. Ihr könnt aber auch auf Nummer sicher gehen und euch Tickets im Vorverkauf für 2 Euro kaufen. Sie sind mit Datum und Zeitfenster für den Besuch versehen und können bis zu 18 Wochen im Voraus gebucht werden. Es gibt natürlich auch verschiedene Führungen mit denen ihr auch die Konzertsäle besichtigen könnt. Organisiert werden die Führungen durch das Besucherzentrum gegenüber der Elbphilharmonie.

Wir haben an einer Führung teilgenommen und waren begeistert von der Aussicht, der Architektur und der außergewöhnlichen Gestaltung der Konzertsäle. Überall wurden wir an das Meer erinnert. Der Eingang zur Besichtigung befindet sich auf der rechten Seite des Gebäudes und ist gut zu erkennen. Hier könnt ihr eure Tickets wie am Flughafen scannen und schon gelangt ihr durch ein Drehkreuz zur Rolltreppe. Mit der längsten Rolltreppe Europas, auch die Tube genannt, fuhren wir dann in die Elphi. Nach der Fahrt von zweieinhalb Minuten standen wir vor dem Panoramafenster im sechsten Stock mit Blick auf die Elbe, den Hamburger Hafen und die Landungsbrücken. Ein atemberaubender Ausblick, der jedoch eine Etage höher auf der Außenplaza, die in 37 Metern Höhe einmal rund ums Gebäude geht, sogar noch getoppt wird. Allein für diesen Blick lohnt sich der Besuch.

Aber auch sonst hat die Elphi architektonisch viel zu bieten. Im großen Konzertsaal, dem Herzstück, sind die Lampen aus mundgeblasenem Glas, die wie Wassertropfen von der Decke hängen. Die Wände sind aus Gipsfaser und reflektieren den Klang genau wie der große von der Decke hängende Klangreflektor. Besonders gut gefallen hat uns, dass wir von oben nach unten durchlaufen konnten. Man geht einfach durch die vielen Etagen mit Sitzreihen. Man hat wirklich von überall einen tollen Blick auf die Bühne. Ganz süß fanden wir auch die Pärchensitze, die ihr für einen romantischen Konzertbesuch buchen könnt. Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen für einen Konzertbesuch zurückzukommen und den Klang live zu genießen.

  1. Leckeren Kaffee im Kaffeemuseum der Rösterei Burg genießen

Wir lieben Kaffee. In Hamburg gibt es ein besonderes Highlight für Kaffeeliebhaberinnen wie uns. Mitten in der Speicherstadt am St. Annenufer 2 ist das Kaffeemuseum der Rösterei Burg. Über eine Treppe gelangten wir in das wunderschöne Museumscafé mit Museumsladen. Bereits die vielen verschiedenen Sorten, die hier angeboten werden, machen Freude auf Kaffee. Am Ende des Museums befindet sich auf der linken Seite die Treppe nach unten in den Gewölbekeller. Hier im einzigen Gewölbekeller der Speicherstadt versteckt sich eine große und wundervolle Sammlung rund um den Kaffee. Es gibt unzählige Kaffeemühlen, Tassen, Dosen und andere schöne Dinge zu bestaunen. Durch die Ausstellung wird immer geführt.

Wer nach der Führung Lust auf Kaffee bekommt, kann dann entweder im Museumscafé eine Tasse Kaffee kosten oder wie wir, an einer Kaffeeverkostung teilnehmen. Bei der Kaffeeverkostung haben wir verschiedene Robusta und Arabica Sorten probiert, die frisch für uns zubereitet wurden. Unter anderem durften wir auch den teuersten Kaffee der Welt schlürfen. Bei einer Kaffeeprobe wird der Kaffee nämlich geschlürft, damit sich das Aroma im Mund voll entfaltet. Durch die Vermischung mit der Luft kommen die Aromen besonders gut zur Geltung. Vor allen mal drauf los schlürfen – das war ein Spaß!

Gut zu wissen: Museumsführungen finden von dienstags bis sonntags jeweils um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr statt, dauern ca. eine Stunde und kosten mit Röstprobe zum Mitnehmen 10 Euro pro Person und ermäßigt 8,00 Euro. Englischsprachige Führungen sind samstags und sonntags um 11 Uhr. Für Gruppen ab acht Personen gibt es auch verschiedene Angebote mit Verkostung.

  1. Auf einen Tee Royal ins Wasserschloss

Einen romantischeren Ort als das Wasserschloss haben wir in der Speicherstadt noch nicht gefunden. Der Teekontor mit Gastronomiebetrieb befindet sich in einem kleinen Wasserschloss auf einer Halbinsel in der Dienerreihe 4. Umringt von Wasser kann man hier entweder auf der lauschigen Aussenterasse vor dem Schloss im Schatten der Bäume sitzen oder im gemütlich eingerichteten Restaurant im Inneren. In dieser idyllischen Lage blieb sofort die Zeit für uns stehen. Wir mussten hier unbedingt eine Pause machen und die Atmosphäre genießen.

Das Wasserschloss war nicht nur Drehort der Kinderserie die Pfefferkörner und früher Wohn- und Arbeitsstätte der Windenwächter, sondern ist auch ein beliebtes Fotomotiv in der Speicherstadt. Von Frühstück über Mittagessen bis zum Abendmenü werden hier Köstlichkeiten rund um den Tee angeboten. Allein die Teekarte kann mit 30 Sorten beeindrucken. Wem das nicht reicht, der kann einen Tee im Teekontor bestellen. Dort kann man aus 250 Sorten wählen.

Wir haben zu Ehren des Hafengeburtstags etwas Besonderes ausprobiert und zwar einen Tee Royal. Das passt doch wunderbar, wenn man sich auf eine bevorstehende Kreuzfahrt freut. Der Tee Royal ist ein Prosecco verfeinert mit Rote Grütze Tee. Dieses köstliche Getränk kostet 4,50 Euro. Auf den Holzbänken im Eingang, zwischen kunstvoll bemaltem Teegeschirr und Bildern, fühlte wir uns herrlich entspannt und willkommen im Trubel des Hafengeburtstages. Wir können euch einen kleinen Aufenthalt hier nur empfehlen.

  1. Das Unilevergebäude erkunden

Ein bereits von weitem sichtbares und sehr futuristisch wirkendes Gebäude in der Hafencity ist das Unilever Gebäude. Ja, Unilever, der große Konzern hat ein Gebäude mitten in der Hafencity, was erstmal nicht verwunderlich ist. Aber es ist nicht nur ein Bürogebäude, das hier am Strandkai 1 steht, sondern auch ein Erlebnisgebäude, in dem es einiges zu entdecken gibt. Für Kreuzfahrtfans wie uns, war die Außentreppe am Langnese-Café spektakulär. Von hier hatten wir einen fantastischen Blick auf den Kreuzfahrtanleger, also das Cruise Center, der Hafencity. Was gibt es besseres als mit einem Eis hier den Kreuzfahrtschiffen beim ein- und auslaufen zuzusehen?

Außerdem könnt ihr hier auch einen kurzen Beautystopp machen, da sich in diesem Gebäude auch der Fagshipstore von Dove befindet. Die Adresse des Stores ist Unilever Haus 1. Hier könnt ihr auf eine Maniküre Quick (30 Minuten für 15 Euro) oder Pediküre Quick (40 Minuten für 20 Euro) oder Augenbrauenkorrektur (10 Euro) vorbeischauen. Natürlich gibt es noch viel mehr im Angebot. Am besten bucht ihr online einen Termin vorab.

  1. Einmal in der Alt Helgoländer Fischerstube essen

Im Hafen von St. Pauli befindet sich der Fischmarkt, dessen Besuch ein tolles Erlebnis ist. Wir sind dieses Mal in Hamburg aber nicht auf dem Fischmarkt gewesen, sondern wir waren in unmittelbarer Nähe in der traditionsreichen Alt Helgoländer Fischerstube am Fischmarkt 4 essen. Hier gab es in maritimen Ambiente klassische norddeutsche Spezialitäten, wie Labskaus und Helgoländer Matjes. Es gab auch verschiedene gebratene Fischspezialitäten, wie Pannfisch oder Maischolle und als Dessert natürlich rote Grütze mit Vanillesauce. Die Fischspezialitäten kommen direkt vom Fischmarkt und schmecken einfach wunderbar. Leider ist es schon etwas hochpreisiger, aber es sind große Portionen und der Geschmack ist einzigartig, so dass das Preis-Leistungsverhältnis aus unserer Sicht wirklich gut ist.

  1. Im Hard Rock Café Hamburg den Blick auf die Elbe genießen

Das Hard Rock Café im Hamburger Hafen haben wir euch schon einmal vorgestellt. Auch dieses Mal waren wir wieder hier, um direkt an den Landungsbrücken die tolle Aussicht auf das Geschehen am Hafengeburtstag zu beobachten und bei leckeren Snacks und Getränken eine Pause zu machen. Wir hatten super Plätze auf der Dachterrasse mit Blick auf die Elbphilharmonie und die Wasservorführungen auf der Elbe. Wenn ihr euch vorher das Geburtstagsprogramm anseht, könnt ihr von hier die Vorführungen auf dem Wasser mit Schiffen, Booten und Hubschraubern oder sogar das Schlepperbalett und die Auslaufparade ansehen. Wir empfehlen euch aber dringend einen Tisch vorab zu reservieren.

  1. „Mach´s in Hamburg“ von MARCO POLO

Wir haben zum ersten Mal Hamburg mit dem neuen Reiseführer „Mach´s in Hamburg – Spiel mit deiner Stadt“ von MARCO POLO ausprobiert. Das Besondere an diesem Reiseführer ist, dass er nicht die einzelnen Orte und Sehenswürdigkeiten einer Stadt mit Daten und Fakten vorstellt, sondern uns dazu aufgefordert hat lustige Dinge auszuprobieren. So haben wir beispielsweise in Hamburg gebastelt, Leute angesprochen und so die Stadt auf eine andere Art und Weise kennengelernt. Beim ersten Durchblättern mussten wir an vielen Stellen schmunzeln und haben manchmal gedacht: Oh Gott, das ist doch nicht deren Ernst!

Ausprobiert haben wir ein paar Bastel- und Fotoaktionen direkt auf der Dachterrasse des Hard Rock Cafés. Hier hatten wir Zeit, um uns mit wildem Wellenmalen einzustimmen und die Elbphilharmonie nachzubasteln. Schon bei dieser Aktion mit Schere und Klebstoff auf der Dachterrasse wurden wir von den Nachbartischen beobachtet und von fremden Leuten angesprochen, was wir denn da mit dem Buch machen. Wir hatten unheimlich viel Spaß und wir kamen schnell mit den anderen Gästen in Kontakt.

Als nächstes brauchten wir einen Gast oder Passanten mit Seemannstattoo. Natürlich dachten wir: kein Problem. Wir sind schließlich im Hard Rock Café. Wir sprachen also die netten Servicekräfte an und alle halfen uns, die Kollegin mit Tattoos zu finden. Locker, freundlich und zuvorkommend, nur so kann man das Personal im Hard Rock Café beschreiben. Es macht einfach nur Spaß dort zu sein.

Wir wollen euch nicht alle Aktivitäten im Buch vorwegnehmen. Ihr müsst es einfach selbst ausprobieren! Der „Mach’s in“ Reiseführer ist nicht nur für Touristen geeignet, sondern auch für Einheimische. Toll wäre in dem Reiseführer noch ein Stadtplan mit Infos zu den im Buch enthaltenen Aktivitäten, falls man fremd in der Stadt ist.


Wir bedanken uns bei der Hamburg Tourismus GmbH für den Rundgang durch Hamburg. Und wir bedanken uns ganz herzlich beim Hard Rock Café Hamburg. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert, wir berichten nur über unsere eigenen Eindrücke.

 

Santa Cruz de La Palma auf eigene Faust entdecken

La Palma ist eine kleine nordwestlich gelegene Insel der Kanaren und trägt den Spitznamen La Isla Bonita. Sie soll die schönste Insel der Kanaren sein, daher hatte ich mich auf diesen Stopp besonders gefreut. Weiterlesen

5 Ausflugstipps, um Madeira zu entdecken

Wir erreichten Madeira bereits kurz vor Mitternacht am ersten Seetag. Der nächste Tag erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein. Und nicht nur das, es war sogar Veilchendienstag in Funchal. Wir hatten den ganzen Tag Zeit, um Madeira zu erkunden, weil die Mein Schiff 2 bis zum nächsten Tag hier vor Anker liegen sollte. Weiterlesen

Mein Schiff 2: Junior Suite mit X-Lounge-Zugang

Was die Mein Schiff 2 alles bietet, habe ich bereits im ersten Blogbeitrag erwähnt. Nun möchte ich zwei Fragen beantworten, die ich mir bereits vor der Reise gestellt habe: Worin unterscheidet sich die Mein Schiff 2 von der Mein Schiff 4 wohl und lohnt sich ein X-Lounge Zugang bei einem Premium Alles Inklusive-Konzept? Dafür ging es an Bord der Mein Schiff 2 auf die Kanarentour. Weiterlesen

Den Trollstigen – eine der schönsten Straßen Norwegens – entdecken

Waterfall Trollstigheimen in Norway

Unsere Reise an Bord der Queen Mary 2 führte uns weiter in den Norden. Als nächster Halt war Åndalsnes angesagt. Åndalsnes liegt in einem Arm des Romsdalsfjords und ist eine Kleinstadt mit etwa 2.500 Menschen. Besonders bekannt ist Åndalsnes für die Rauma Bahnstrecke, den Trollstigen und die Trollwand. Weiterlesen