Cartagena: Eine Schatzkiste für Entdecker

Ausgrabungsstätte in Cartagena

Heute erreichten wir Cartagena, das zweite Juwel auf unserer Reise mit der Eurodam. Cartagena liegt an der Südostküste Spaniens und ist mit seinen antiken Ausgrabungsstätten, Museen und dem großen Schutzhafen eine wahre Schatzkiste für Entdecker. Der Kreuzfahrtterminal ist direkt an der Promenade in der Innenstadt und man ist in fünf Minuten in der Fußgängerzone. Trotz bedecktem Himmel freuten wir uns auf die uns noch unbekannte spanische Stadt.

Nach dem Frühstück brachen wir direkt auf in die Stadt. Als wir vor dem Schiff standen waren wir schon nach wenigen Schritten auf der Promenade, die nach links zur Fußgängerzone in der Innenstadt führte und nach rechts zum Nationalmuseum für Unterwasserarchäologie und zur Burganlage La Conception. Direkt vor uns lag die imposante Stadtmauer, die von Karl dem III. errichtet wurde, um den Militärstützpunkt Cartagena zu schützen.

5 Dinge die Ihr unbedingt in Cartagena machen solltet

  1. Den Hafen von Cartagena entdecken

    Statue als Denkmal in CartagenaDer Hafen von Cartagena ist ein berühmter Kriegshafen und ist heute noch die größte Marinebasis am Mittelmeer. Die Hafenumgebung hat unheimlich viel zu bieten: eine imposante Hafenanlage, das Marinemuseum (Eintritt frei) und die vielen Denkmäler sowie das U-Boot-Original von Isaac Peral, einem spanischen U-Boot-Pionier, dessen U-Boot früher im Hafen lag und sich heute im Marinemuseum befindet. Zudem gibt es noch das Nationalmuseum für Unterwasserarchäologie (Eintritt 3,- €). Wenn man möchte, kann man hier den Tag verbringen und das Hafengebiet erkunden.

    Man kann auch den Hafen und die Verteidigungsanlage wunderbar vom Wasser aus erkunden. Von der Eurodam aus rechts an der Hafenpromenade, fuhr stündlich ab 11:00 Uhr ein Schiff zur Hafenrundfahrt ab (eine Fahrt 60 Min kostete 5,75 €). Die Hafenrundfahrt konnte man auch mit dem Besuch der Festung Fuerte de Navidad verbinden (Gesamtpreis 8,- € für 120 Minuten). In dieser Festung kann man mehr über die zahlreichen Verteidigungsanlagen in der Geschichte Cartagenas erfahren. Nachdem wir etwas am Hafen entlang spazierten, bogen wir links vom Schiff in die Fußgängerzone ab.

  2. Bummel durch die Fußgängerzone von Cartagena

    Fußgängerzone in Cartagena

    Die Fußgängerzone von Cartagena ist zwar nicht besonders groß, aber sie hat neben Cafés und Geschäften viele architektonische Highlights zu bieten. Uns begrüßte am Beginn der Fußgängerzone das Rathaus, in dem auch die Touristeninformation ist. Hier bekamen wir gratis Stadtpläne. Auf dem Stadtplan waren die einzelnen Jugendstilgebäude und alle anderen Sehenswürdigkeiten kurz erklärt. Touristeninformation in CartagenaRathaus und Touristeninformation in CartagenaRathaus von CartagenaWir gingen vom Rathausplatz aus immer geradeaus durch die Calle Mayor zum Plaza Espana. In der Calle Mayor und den Seitenstraßen gibt es viele architektonische Highlights. Besonders schön fanden wir die typischen weißen Balkone an den Häusern und die vielen Bänke mit Figuren in der Fußgängerzone. Darauf solltet ihr unbedingt achten.

  3. In einem Café oder Restaurant das Geschehen beobachten

    Café in CartagenaBeim Schlendern durch die Straßen von Cartagena entdeckten wir viele Cafés und Restaurants. Wir entschieden und für ein etwas abgelegenes Restaurant namens Bar Carlos III in der Calle San Miguel und probierten ein Brot mit spanischem Schinken (Serrano). Das ist immer wieder lecker und sehr zu empfehlen. Hier gab es auch free Wifi und man konnte wunderbar beim Essen am Tisch in der Fußgängerzone das Treiben beobachten. So bekommt man einen Einblick in das tägliche Leben in der Stadt. Nach dieser Stärkung ging es weiter zur ersten Ausgrabungsstätte.

  4. Besuch einer archäologischen Ausgrabungsstätte

    Ausgrabungsstätte Park in CartagenaIn Cartagena gibt es mehrere archäologische Ausgrabungsstätten zu besichtigen. Wir wollten den Parque Archqueologico Molinete besichtigen. Dieser liegt auf einem kleinen Hügel in der Nähe der Fußgängerzone. Da es bereits recht warm wurde, wählten wir einen nicht so anstrengenden Weg hinauf und nahmen die Rolltreppe. Es gab nur einen Zugang mit Rolltreppe nach oben von der Calle San Fernando aus. Zum Glück hatten wir diesen auf unserem Stadtplan entdeckt. Wir fuhren also hoch und sparten uns die Treppen. Oben angekommen führte uns ein Kiesweg weiter nach oben. In dem Gelände befanden sich mehrere sehr schöne Spielplätze und Aussichtsplätze.
     Spielplatz im Parque Archqueologico Molinete Der Besuch der Ausgrabungsstätte ist kostenlos. Von hier oben konnten wir auch etwas vom römischen Forum einsehen und bekamen einen ersten Eindruck von der Stadt von oben. Die berühmte Burg La Conception konnten wir auch von hier sehen. Sie war unser nächstes Ziel. Wir spazierten den Weg in Richtung Burg hinunter.

  5. Von der Burg La Conception die Stadt von oben bestaunen

    Römisches Amphitheater in CartagenaDie Burg La Conception stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist auf dem gleichnamigen Hügel gebaut. Sie beherbergt auch das Museum über die Geschichte von Cartagena. Die Burg La Conception kann man entweder zu Fuß über einen recht steilen Weg oder per Panorama Lift erreichen. Da wir die Burg von der Calle Gisbert aus erreichten, nahmen wir den Panorama Lift. Direkt am Panorama Lift in der Calle Gisbert war ein kleines Häuschen. Hier kauften wir Tickets für den Panorama Lift. Eine Fahrt kostete 2,- €. Oben angekommen führte eine Metallbrücke vom Fahrstuhl zur Burganlage. Eintritt zum Panorama Lift in CartagenaÜbergang vom Panorama lift zur Burg La ConceptionDer Eintritt in die Burg La Conception mit Museum kostete 3,75 € (mit Aufzug 4,25 €). Die Burg ist von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Wir gingen jedoch zunächst nach rechts zum Ende der Brücke, um ein Foto vom Amphitheater zu machen, dass man von hier oben ganz toll sehen konnte. Danach liefen wir an der Burg vorbei zum Aussichtsplatz direkt vor der Burg. Der Blick von hier auf Cartagena und den Hafen ist wunderschön. Theater und Blick über CartagenaEurodam im Hafen von CartagenaWir bestaunten Ausgrabungsstätten, die vielen schönen Gebäude der Innenstadt und den Hafen mit der Eurodam aus knapp 70 Meter Höhe. Auf dem Weg nach unten sahen wir außerdem noch zwei hübsche Pfauen, die durch das Gelände liefen.Pfau in Cartagena auf der Burg La Conception

Mit diesen vielen Eindrücken kehrten wir zurück zum Schiff und freuten uns auf das Abendessen. An diesem Abend wollten wir den Pinnacle Grill ausprobieren. Mehr darüber erfahrt ihr in unserem nächsten Bericht.

Wenn ihr diesen Rundgang ebenfalls machen wollt, könnt ihr euch die einzelnen Highlights nochmal auf der Karte ansehen:

 

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